Montag, 22. Juni 2009

Episode IV: Oh, wie schön ist Langeoog...

Eigentlich ist es ja ganz nett mit der Erlaubnis der Dozenten eine Woche der Uni fernbleiben zu dürfen, um auf die fabelhafte Insel Langeoog zu fahren - leider war dies aber letzte Woche mit Arbeit verbunden, denn ich war mit meiner Praktikumsklasse auf Klassenfahrt - oder Klassenreise wie es bei und in der Schule hieß.
Meine favorisierte Insel liegt ja eher in Nordfriesland, hat eine etwas charakteristischere Form und irgendwie auch mehr Stil - aber Langeoog hat auch durchaus seine Vorteile.
Zu ersteinmal darf man mit der Fähre dorthin fahren und das ist ja immer irgendwie schön, dann steigt man in eine knallbunte Inselbahn und fährt in den einzigen Ort- in dem es erstaunlich ruhig ist. Das mag daran liegen, dass auf der gesamten Insel Autos verboten sind (mit Ausnahme der Elektro-Autos die für Gepäck/Essen/Müll/Sandspielzeug-Transporte benötigt werden) und die Hauptsaison mit den ganzen Familien und ihren kreischenden Bälgern noch nicht begonnen hat. Es gibt gemütliche Cafés, haufenweise Souvenirläden, einen Schwimmbad/Spa/Wellness-"Tempel" und vor allem jede Menge Strand und Meer - und zwar richtig fabelhaften Strand, ganz fein und weiß - noch nicht durch Schakkeline-komm-wech-von-die-Regale-Familien und ihren 7 Gören verdreckt und mit extra Abschnitten zum Heiße-Surfer-Angucken - großartig! Sonst ist auf der familienfreundlichen Insel nicht so richtig was los, die Insulaner - wie mir ein Insider berichtete gibts nur etwa 300 "Echte"- sind freundlich aber nicht bombenmäßig gutaussehend oder gesprächig aber zum entspannen und gemeinsam am Strand rumsitzen ist sie auf jeden Fall zu empfehlen, vor allem weil sie etwas preisgünstiger als unsre liebste und fabelhafteste Insel am nördlichsten Ende Deutschlands ist und weil man dort keine Angst haben muss zwischen Simone Thomalla und Rudi Assauer zu geraten die sich mal wieder gegenseitig verkloppen...

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